Dozent, -in
- Frenzel, MariaErziehungswissenschaftlerin
086F3 Online-Vortrag: Sandmännchen & Co.
In Zusammenarbeit mit dem Familienzentrum St. Martin und St. Michael
Wer kennt nicht die abendlichen Stunden, wenn eigentlich Feierabend sein sollte – das Kind aber offensichtlich ganz andere Pläne hat: Es schreit in seinem Bett – bettelt, jammert, tobt, erscheint evtl. immer wieder auf der Bildfläche. Es hat Durst oder Hunger. Es hat noch nicht zu Ende gespielt, möchte noch eine Geschichte oder ein Lied hören. Der Schnuller ist verschwunden, der Teddy aus dem Bett gefallen … bis es schließlich ins Elternbett umzieht, um es sich dort auf Dauer gemütlich zu machen. Manchmal schlafen Mütter auch auf der Matratze nebenan.
Kein Wunder, dass Eltern nach Patentrezepten für Beruhigungs- und Einschlafhilfen suchen. Aber, warum machen Kinder das eigentlich? Sollten sie alle schrecklich verwöhnt sein?
Ausgehend von den Bindungsbedürfnissen kleiner Kinder beschäftigen wir uns mit Fragen rund um das Thema „Schlafen und nächtliche Trennung“:
- Welche Bedürfnisse äußern sich in diesen abendlichen und nächtlichen Szenarien?
- Wie sollten Eltern darauf reagieren?
- Ab wann und wie können Eltern den Schlaf-Wach-Rhythmus des Kindes möglichst stressfrei unterstützen?
- Müssen die Kinder wirklich schlafen lernen?
- Und wenn ja, mit welchen Methoden?
- Sind alle Methoden, die zum schnellen „Erfolg“ führen, auch angemessen und sinnvoll nach dem Motto „Der Zweck heiligt die Mittel“?
Bei der Beantwortung dieser Fragen wird uns eine bindungs- und entwicklungspsychologisch orientierte Sichtweise weiterhelfen.
- Unterrichtseinheiten:
1 Einh. = 2 Ustd.
- Mindestteilnehmerzahl:
4